Sicherheit | Ehrenamtliche Partner der Jugend beim Bundestreffen / Günstiger Zeitpunkt für Neueinsteiger

Von Hans Schabert

Foto Bundestreffen 2016

In Stadtlohn stehen die Nachtwanderer aus Bad Wildbad unter den Teilnehmern aus ganz Deutschland in der obersten Reihe mit Susi Müller und Thomas Günthner (Vierte und Fünfter von links) sowie vor beiden Ralf Kuhnle und (rechts daneben) Andreas Bausert. Foto: Nachtwanderer

 

Bad Wildbad. Eigentlich ist es ja immer eine Art kleine Arbeitssitzung , wenn die Nachtwanderer einmal im Monat – wie jüngst im Klubheim des FC Calmbach – zum Stammtisch zusammenkommen. Der Leiter der inzwischen 34-köpfigen Gruppe, Ralf Kuhnle, hatte diesmal einige Punkte auf der Agenda.

Immer donnerstags trifft man sich zu diesem Zweck, denn freitags sowie samstags und vor allem an Tagen mit besonderen Anlässen wollen die Mitglieder ja als Partner der Jugend abends in den Straßen der Stadtteile Wildbad – wo Roger Lindenthal das Ganze organisiert – und Calmbach unterwegs sein.

Teilgenommen hat eine Delegation der Bad Wildbader Nachtwanderer jüngst am Bundestreffen in Stadtlohn im Münsterland, war zu hören. Aus dem ganzen Land waren Vertretungen angereist, um sich über die gemeinsame Aufgabe auszutauschen und fortzubilden. Dabei war festzustellen, dass von der Zahl der aktiv mitwirkenden Frauen und Männer Bad Wildbad zu den größeren Gruppen im Land zählt. So verwundert es nicht, dass an sie die Anfrage gerichtet wurde, ob sie nicht das Bundestreffen 2018 ausrichten wollten.

Die Teilnehmerrunde zeigte sich grundsätzlich dazu bereit. Aber vor einer endgültigen Entscheidung muss natürlich das Ganze mit der Stadt besprochen werden. Schon für die nächsten Tage hat deshalb Ralf Kuhnle mit Bürgermeister Klaus Mack und dem im Zusammenwirken mit der Stadt im Rathaus als Verbindungsmann zu den Nachtwanderern fungierenden Hauptamtsleiter Alexander Rabsteyn einen Termin vereinbart.

Dass die gemeinsam letztlich für die Allgemeinheit getragene Aufgabe den Nachtwanderern auch nette persönliche Kontakte und kameradschaftliche Begegnungen bringt, zeigte sich im Rahmen eines gemütlichen „Zwiebelkuchenfestes“. In der Garage von Wolfgang Bott nutzten mehr als zwanzig Teilnehmer kürzlich einen gemeinsamen Abend zu vielerlei persönlichen Gesprächen – und zwischendurch auch ein wenig zum „Fachsimpeln“ über die gemeinsame Aufgabe. Dem gastfreundlichen Hausherren und den für eine ganze Auswahl von Speisen und Getränken Sorgenden galten herzliche Dankesworte.

Die nächste „Sonderveranstaltung“ ist das Angebot eines Deeskalationstrainings mit Albert Huchler am 3. November ab 18.30 Uhr in der Alten Turnhalle in Calmbach. Denn ein solches sowie eine Ausbildung in Erster Hilfe gehören bei jedem Nachtwanderer zur „Ausrüstung“. Wer also in die Gruppe einsteigen möchte, hätte jetzt einen idealen Zeitpunkt. Die einheitliche Kleidung wird gestellt. Mehr erfahren können Interessierte über die seit kurzem von Susi Müller betreute Homepage www.nachtwanderer-calmbach.de und bei den Ansprechpartnern Ralf Kuhnle (rikuhnle@web.de) oder Alexander Rabsteyn (Telefon 07081/930-110).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.